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Podcast Folge:
”Warum guter Sex gut tut”

Transkript der Folge

Willkommen zum Podcast von being female. Ich heiße Maya und rede gerne über Sex und möchte dazu ermutigen, dass doch öfter mal zu tun. Wir tun das doch viel zuwenig.

Im Schulunterricht ging es um die Fortpflanzungsorgane und v.a. die negativen Folgen von Sex. Es kann zu unangenehmen Krankheiten führen, besonders für die Frau, zu ungewollten Schwangerschaften, besonders für die Frau und überhaupt gibt es so viel sexuelle und sexualisiert Gewalt, dass man am besten die Finger davon lässt, besonders Frauen. Das schreckt nur nicht von Sex ab, sondern davon offen darüber zu sprechen und mal nachzufragen.

Warum haben wir trotzdem Sex? Ich möchte heute nicht über die verschiedenen Hormone sprechen, die uns es genießen lassen und motivieren mehr davon zu wollen, sondern mir eher die Beweggründe dahinter und das positive, das Sex mit sich bringen kann .

Kinder machen oder? Die meiste Zeit haben wir natürlich Sex, nicht um ein Kind zu zeugen.Im Gegenteil: wenn wir Sex haben versuchen wir sogar die meiste Zeit, kein Kind zu zeugen. Was sind denn unsere Gründe Sex zu haben und was gibt es eigentlich für gute Gründe, dass wir vielleicht Sex haben sollten.

Zu Beginn erstmal der...

“What the F**ktencheck”

Es gibt viele Gründe Sex zu haben, laut Forschern der Universität von Texas mindestens 237

Laut Welt­gesund­heits­organi­sation ist sexuelle Gesundheit eng mit Wohlbefinden und Lebensqualität verbunden.

Sex ist gut für das Herzkreislaufsystem, für Frauen aber nur wenn er gut ist

Sex ist Sport aber Kalorientechnische eher mit einem strammen Spaziergang als einem Gang ins Crossfit zu vergleichen

Wenn du während der Corona Pandemie regelmäßig Sex hattest, geht es dir mental vermutlich besser als manch anderer, die weniger Sex hatte

Erklärung, Hintergründe gemischt mit Humor und Stories

Die Forscherin Cindy Meston hat mit ihrem Forschungsteam aus den USA ca 1500 Personen zwischen 18-45 Jahren nach ihren Gründen für Sex gefragt und fand 237 verschiedene Gründe für Sex

Sie reichten vom Alltäglichen (z. B. "Es fühlt sich gut an") bis zum Spirituellen (z. B. "Ich wollte mich Gott näher fühlen"). Sie reichten von altruistisch (z.B. ''Ich wollte, dass die Person sich gut fühlt'') bis hin zu manipulativ (z.B. ''Ich wollte eine Pro- motion bekommen'').

Je älter die Frauen, umso vielfältiger die Gründe. So würde eine Frau in den 20ern angeben, dass sie Sex hat, um einen Orgasmus zu haben und eine Frau in den 40ern, um einen Orgasmus zu haben, um ihr Liebe auszudrücken und um eine besondere Gelegenheit zu feiern.

Freude am Sex sowie Liebe und Hingabe wurden in allen Altersgruppen am häufigsten als Sexgrund angegeben.

Während früher Sex aus reinem Vergnügen häufig als wichtiger Motivator für Männer, aber nicht für Frauen beschrieben wurde, kam in dieser Studie klar raus, dass Sex zu haben, "weil es sich gut anfühlt" und weil "sie das körperliche Vergnügen erleben wollten" die beiden wichtigsten sexuellen Motivatoren für Frauen waren.

Als ich durch Cuba reiste, lernte ich einen jungen Cubaner kennen, der mir erzählte, dass Sex hier eher ein Zeitvertreib ist, da es sonst nicht sovie Abwechslung gab und das eben eine willkommene Beschäftigung war.

Auch für Solosex also Masturbation gibt es viele Gründe. Wir haben in einer anderen Folge schon davon gesprochen, dass gut durchblutete Füße auch die durchblutung der GEschlechtsorgane unterstützt. Mir ist aufgefallen, dass das auch umgekehrt klappt und Solosex durchaus Füße wärmen kann.

Es gibt eben sehr viele Gründe

Hierzu könnt ihr auf beingfemale.de auch selbst testen, ob ihr eure Gründe dort wiederfindet und welche Gründe für andere Frauen vorrangig sind. Es gibt natürlich nicht den EINEN Grund, sondern viele verschiedene, die uns in verschiedenen Situationen motivieren, Sex zu haben

Die Forscherin Emily Impett und ihr Team haben festgestellt, dass es zwei übergeordnete Gruppen von Motivationen für Sex gibt, die sich sehr unterschiedlich auf unser Wohlbefinden auswirken.

Da gibt es zum einen die Gruppe der Gründe, die unter Vermeidung fallen wie “Um Konflikte in meiner Beziehung zu vermeiden", "Um zu verhindern, dass sich mein Partner aufregt", "Um zu verhindern, dass mein Partner wütend auf mich wird" und "Um zu verhindern, dass mein Partner das Interesse an mir verliert".

Diese Gründe waren mit anschließenden Gefühlen von Wut, Scham und Angst verbunden

Anders dagegen bei Annäherungsgründe wie “Um mein eigenes sexuelles Vergnügen zu haben", "Um mich in meiner Haut wohl zu fühlen", "Um meinem Partner zu gefallen", "Um die Intimität in meiner Beziehung zu fördern" und "Um die Liebe zu meinem Partner auszudrücken"

Diese Gründe waren mit anschließenden Gefühlen von Aufregung, Liebe und Leidenschaft verbunden, insgesamt mit größerem Wohlbefinden und sehr guter Beziehung zum Partner

Es gibt also durchaus Gründe, wegen derer man für das eigene Wohl lieber keinen Sex haben sollte

Gerade in der Pubertät hört man viel von den körperlichen Nachteilen von Sex. Aber Sex kann auch durchaus sehr gesund sein.

Eine amerikanische Langzeitstudie aus den 80ern, die über 25Jahre ging, fand heraus, dass die Häufigkeit von Geschlechtsverkehr für Männer eine große positive Vorhersagekraft auf die Langlebigkeit von Männer hatte. Dagegen hatte Häufigkeit von Geschlechtsverkehr auf die Langlebigkeit für Frauen keinen Einfluss, dafür aber die Zufriedenheit mit dem Sex. Was diese Zufriedenheit genau ausmachte wurde nicht erfragt.

Darauf ging dann eine großen Studie der Michigan University 2016 näher ein, die Geschlechtsverkehr im Bezug auf das Risiko einer Herzgefäßerkrankung untersuchte

Mit Hilfe von 2204 Männer und Frauen wollten die Forscher herausfinden, inwieweit bei heterosexuellen Paaren sich das sexuelle Verhalten auf Bluthochdruck, schnelle Herzfrequenz, erhöhte Entzündungswerte und Ereignisse wie Herzinfarkte auswirkte. Hierbei schauten sie sich besonders die sexuelle Aktivität und Qualität an. Während sexuelle Aktivität mit der Häufigkeit von Sex der beiden gemessen wurde, wurde die Qualität ermittelt unter Berücksichtigung der körperlichen und der emotionalen Befriedigung.

Die Ergebnisse wiesen wieder darauf hin, dass häufiger Sex bei Männern mit einem geringeren Risiko für Herzerkrankungen einherging, bei Frauen spielte Häufigkeit keine Rolle.

Bei Frauen dagegen zeigte sich wieder, dass Sex von guter Qualität mit einem geringerem Risiko einhergeht, an Herzerkrankungen zu leiden, bei Männern spielte die Qualität keine besondere Rolle.

Ah ok, wir leben also länger, wenn wir guten Sex haben, auch wenn er selten erfolgt.

Naja, man muss wie immer aufpassen, wie man diese Studien interpretiert. Die Medien sind da gerne ganz schnell und diese Studie wurde tatsächlich recht bekannt. Zum einen könnte es durchaus sein, dass Menschen mehr Sex haben, weil sie von vorneherein gesünder sind und damit weniger Risiko für Herzerkrankunge haben. Das könnte die Ergebnisse verfälschen, was die Forscher auch selbst sagen.

Zum anderen wurde in dieser Studie Sex definiert als “wechselseitig freiwillige sexuelle Aktivität mit einer anderen Person, unabhängig davon, ob es zum Geschlechtsverkehr oder zum Orgasmus kommt” - was ja eigentlich gar nicht so schlecht ist.

Allerdings darf man nicht vergessen, dass es immer noch den sogenannten Orgasmus Gap gibt, d.h. Männer kommen im Durchschnitt beim Geschlechtsverkehr wesentlich häufiger als Frauen - worauf ich im Orgasmus Podcast noch eingehen werde.

Was also, wenn Frauen mit ihrer Antwort auf “Qualität” bzw” Zufriedenheit mit Sex” den Sex meinten, indem sie auch gekommen sind? Dann wären die Aussagen dieser Langzeitstudien eigentlich die gleichen, nämlich dass häufige Orgasmen die Lebenserwartung steigern.

Es ist immer wieder faszinierend wie sehr man bei Forschung auf das “wie” aufpassen muss. Deshalb nehme ich diese Studien eher als eine großartige Möglichkeit war, über das eigene Sexualleben zu reflektieren, und nicht als absolute Wahrheiten, was normal oder unnormal ist

Sex ist natürlich auch Sport und stärkt die Muskeln, sei es Küssen, Fummeln, massieren, stimulieren, penetrieren - alles verbraucht Kalorien. Ein Quickie weniger als langer ausgiebiger Sex, allerdings ist der Kalorienverbrauch überschaubar und wird häufig überschätzt. Es werden ca 3.5kilokalorien pro Minute verbraucht. Bei 30min also um die 105 kcal, soviel wie bei moderatem Gehen.

Um Sex als Workout zu betrachten wüsste es also sehr akrobatisch zugehen. Auf der anderen Seite verbraucht es definitiv mehr als Netflixen

Wer eine halbe Stunde Sex haben möchte, sollte dann wohl v.a. Den Penetrationsteil nach hinten verlegen, denn der männliche Orgasmus beschreibt ja häufig das Ende der sexuellen Aktivität und nach der Penetration geht es recht flott: So ist die Durchschnittsdauer vom Eintritt in den Ursprung der Welt bis zum Austritt der Spermien in europäischen Ländern im Mittel um die 5 minuten, wobei es unter 30Jahren noch bei eher 6Minuten und über 50 bei eher 4Minuten ist. Der Mittelwert in der Türkei lag in dieser Studie übrigens bei 3min. Türkei ist ein Land mit vielen sexuellen Taboos und einer eher schlechten Position im Gender-Gap Report, also noch ein langer Weg bis zur Geschlechtergleichstellung von Mann und Frau.

Dennoch ist Sex ein gewisses Training, u.a. Auch des Beckenbodens.

Viele Studien haben einen Zusammenhang zwischen einem starken Beckenboden und sexueller Aktivität gefunden. Also Frauen mit starkem Beckenboden haben häufiger Sex bzw Frauen, die häufig Sex haben, haben einen starken Beckboden. Wie ihr hört, gilt hier wie immer der schöne Satz, dass Korrelation noch lange keine Kausalität bedeutet, also nur weil man einen Zusammenhang heißt, kann man nicht rückschlißen, was zuerst da war. Viel Sex oder der starke Beckenboden.

Ich persönlich tippe auf Training des Beckenbodens durch Sex. Weshalb die Vorhersagen von Super-Sex durch Beckenbodentraining für mich mit Vorsicht zu genießen sind. Auf der anderen Seite Schaden tut es vermutlich nicht, es sei denn du lässt deine Kugeln mehrere stunden in deiner Vagina. Apropos Beckenboden...

Blaseninkontinenz ist ja auch so ein totgeschwiegenes Thema, dass im Durchschnitt ein Drittel aller Frauen mit Kindern irgendwann einmal betrifft. Eine Metaanalyse, also eine Analyse aller Studien zum Thema ob Beckenbodentraining wirklich Blaseninkontinenz verhindern kann, ist zu keinem eindeutigen Ergebnis gekommen. Ich würde sagen, dass Sex als Beckenbodentraining vermutlich Blaseninkotinentz positiv beeinflussen kann.

Die Forschung ist sich also nicht ganz einig ob es was bringt oder nicht, aber vielleicht hilft Sex neben den anderen positiven Wirkungen auch bei Inkontinenz

Sex ist übrigens auch ein super Schmerzmittel:

In den 80ern hat Beverly Whipple and Barry Komisaruk, entdeckt, dass Frauen während Masturbation und Orgasmus ein sonst schmerzhaftes Zwicken im Finger wesentlich besser tolerierten als sonst. Die Studie ergab, dass die weibliche Schmerztoleranz während der Selbstbefriedigung um 75% stieg und Frauen die doppelte Intensität des Zwickens ausgehalten haben. Das hängt vermutlich mit der Serotoninausschüttung während der sexuellen Aktivität zusammen

Ich kann das bestätigen. Ich spürte meine Bandscheibenvorfall v.a. Während des Orgasmus und kurz danach überhaupt nicht mehr. Je besser der Orgasmus, umso effektiver war das Schmerzmittel

Sex hat auch einen positiven Effekt auf das Immunsystem. Forscher der Willkes University of Pennsylvania fanden heraus, dass Studenten, die 1-2x pro Woche Sex hatten mehr Antikörper hatten also solche Studenten, die weniger Sex hatten.

Australische ForscherInnen haben in einer größeren Studie den Effekt von Geschlechtsverkehr, Orgasmus und Masturbation am Abend auf Schlaf untersucht

In dieser Studie gab es übrigens keinen geschlechtsspezifischen Unterschied mehr, nachdem die Frage den eigenen Orgasmus beinhaltete

Alle Studienteilnehmer empfanden, dass die nach einem Orgasmus (ob mit Partner oder Solosex) schneller einschliefen und besser schliefen

Wieder schlaflose Nächte? - versuchen Sie es mit Orgasmus - Risiken und Nebenwirkungen sind mir nicht bekannt.

Mentale Gesundheit / empowerment

Sex kann das Selbstwertgefühl und das allgemeine Wohlbefinden steigern. Dies zeigt sich nicht nur in einer positiveren Verbindung zwischen den beiden Beteiligten, sondern auch in den Beziehungen zu Familie, Freunden und Gleichaltrigen.

Der Nobelpreisträger Kahnemann schaute sich 2004 dann mal die wirklich wichtige Frage an: was macht uns glücklich?

Er befragte rund über 900 arbeitende Frauen in den USA zu dieser Frage. Von allen Frauen wurde “intime Beziehung” als am wichtigsten bewertet. Mit der Bezeichnung intime Beziehung kam er einer holistischen Definition von Sex sehr nahe und vermied damit die Reduktion zu Geschlechtsverkehr.

Nach “intime Beziehung” als Grund für alltägliches Glück folgte übrigens “in Gesellschaft mit anderen sein, dann Entspannen Beten/Meditieren, dann essen, dann sport machen

Sex bedeutete also viel im Hinblick auf das persönliche Glück und wie sieht es mit der Zufriedenheit mit der Beziehung aus? Eine Studie, die über 1000 Paare befragte in Brasilien, Germany, Japan, Spanien und den USA ergab, dass Menschen, die sexual aktiver sind, auch glücklicher mit ihrer Beziehung waren. sein.

Der erste Lockdown der Corona-Pandemie 2020 brachte Unsicherheit und Stress für viele Menschen mit sich. Eine große italienische Studie an rund knapp 7000 Frauen und Männern verglich anhand von online Befragungen Menschen, die sexuell aktiv waren während dieser Zeit mit solchen ohne sexuelle Aktivität. Der Mangel an Sex war mit einem deutlich erhöhten Risiko verbunden, an Depression zu erkranken, vergleichen zu Menschen, die weiterhin Sex hatten. Es schien, dass Sex ein schützender Faktor gegenüber Stress war

Für den Psychologen und Philosophen Erich Fromm war Freud’s Triebtheorie kontraproduktiv.

Er betonte, dass Freud’s Annahme, Sex sei Bedingung für ein glückliches Leben, genauso falsch ist, wie die zuvor herrschende viktorianische Meinung, dass Sex unmoralisch sei. Er schrieb: “In beiden Fällen wird die Sexualität von der Gesamtpersönlichkeit isoliert und als in sich gut oder schlecht beurteilt, während man sie doch nur im Kontext der Gesamtstruktur des Charakters richtig bewerten kann.”

Sex kann also durchaus eng mit einem glücklichen Leben verknüpft sein, ist aber, wie Fromm richtig sagt, keine Bedingung dafür.

Das sexuelle Selbstwertgefühl ist eng mit deinem gesamten Selbstwertgefühl verbunden. Es ergibt sich aus meiner eigenen Bewertung von drei Aspekten der Sexualität:

○ meiner sexuellen Kompetenz - Fähigkeit, Fertigkeiten oder Wissen, um für mich guten Sex zu haben.

○ meiner sexuellen Identität - also zu wem ich mich hingezogen fühlst

○ meiner sexuelle Selbstakzeptanz - wie sehr ich mit meinem Körper im Bezug Sex zufrieden bin

Das sexuelle Selbstwertgefühl ist für die sexuelle Funktionsfähigkeit und Zufriedenheit ungeheuer wichtig. So wichtig uns Sex ist, umso erstaunlicher ist es, wie wenig wir doch darüber lernen und wissen.

Wenn wir uns für Essen begeistert, dann kaufen wir uns Kochbücher, probieren neue Zutaten aus und entwickeln Vorlieben. Stolz werden Fotos auf Insta gepostet und man tauscht sich wahnsinnig gerne darüber aus..

Nicht so bei Sex. Kaum jemand geht zu einem Sexcoach oder Therapeuten, um sich mal aus reiner Lust an der Freude mit diesem Thema zu beschäftigen. Meist erst wenn es Probleme gibt, manchmal dann etwas spät für eine Beziehung. Wir haben zu oft den Eindruck, dass müsse ganz natürlich kommen. Was sich ja zunächst verständlich anhört, aber das, was ich durch unsere Umgebung als “Sex” verkauft bekommen hat wenig mit meinem sexuellen Ich zu tun und kann Unsicherheit und Unzufriedenheit mit sich bringen

Es gibt also nicht nur sehr gute Gründe Sex zu haben, sondern auch sehr gute Gründe, sich mit seiner Sexualität intensiv beschäftigen, auch wenn es gefühlt gar keine Problem gibt.

“Am Ende, das wichtigste nochmal auf den G-Punkt gebracht”

● Sex ist für unser Herz, dem Immunsystem und sogar als Schmerzmittel gut

● Es gibt viele gute Gründe Sex zu haben. Bei Gründen wie “Um Konflikte in meiner Beziehung zu vermeiden" oder "Um zu verhindern, dass mein Partner das Interesse an mir verliert" ist es allerdings besser, keinen Sex zu haben

● Sex macht glücklich - jedenfalls wird es von vielen Frauen als das angegeben, was sie im Alltag am glücklichsten macht

● Für mein Selbstwertgefühl spielen meine sexuelle Kompetenz, Identität und Selbstakzeptanz eine sehr wichtige Rolle

● Was immer meine Gründe für SEx sind, es gibt auf alle Fälle sehr sehr gute Gründe, mich mit meinem sexuellen Ich zu beschäftigen

Outro

Wenn ihr mal untersuchen wollt, was eure Gründe sind, warum ihr Sex habt und was für Gründe es sonst noch gibt, dann findet ihr hierzu einen Selbsttest auf beingfemale.de. Vielleicht fehlen noch welche und ihr wollt sie mit uns teilen? Gerne, einfach eine info@beingfemale.de. Die Emails werden nur von uns gelesen und ihr bleibt natürlich anonym.

Quellen zum Podcast

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